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LIN REISEN

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Im Juni 2013 gab es eine Premiere – die LIN geht ab sofort regelmäßig auf Reisen.

Volle Kraft voraus für spannende Ziele wie Venedig, Canterbury, Budapest oder auch Weimar und Dresden. Geballt gefüllt sind die Reisen mit Besichtigungen, Literatur, Kunst, kurz – einem unschlagbarem Reiseprogramm.

Venedig REISEN

Das erste Ziel war auch gleich ein Highlight. VENEDIG – sehen und… Diesen Satz mag jeder nach seiner Fasson beenden. Am 25. Juni ging es für 7 Schüler:innen auf dem Flughafen Schönefeld in den Flieger nach Venedig.

Angekommen in Venedig, der Stadt, in der das Wasser allgegenwärtig ist und die Fortbewegung entweder per Vaporetto Boot oder zu Fuß erfolgt, hat uns der einmalige Charme der Stadt sofort in ihren Bann gezogen.

Vom Wasser aus begrüßte uns die Stadt mit ihren Palästen, den schaukelnden Gondeln und natürlich mit den hinreichend von Postkarten bekannten Wahrzeichen, wie dem Markus Dom oder dem Dogenpalast. Eine kaum in Worte zu fassende Begegnung.
Unser Reiseprogramm hat uns die unterschiedlichsten Eindrücke und Perspektiven einer sterbenden, fast schon unwirklich wirkenden Kunststadt beschert. Man fühlt sich in Venedig wie in einer anderen Welt, wenn man, umgeben von Tauben und chinesischen Touristengruppen den Klängen der musizierenden Kapelle vor dem Café Florian lauscht und gar nicht weiß, wo man auf dem Markusplatz zuerst hinschauen soll.
Neben Besichtigungen eben dieser Attraktionen auf dem Markusplatz, wie Markus Dom, Dogenpalast, Campanile und auch der Biennale haben wir auch die „privaten“ Seiten der Stadt gesehen, wie Guidecca – Teil des Viertels Dorsoduro – eine Inselgruppe im Süden mit einem einmaligen Blick auf die Stadt oder auch Canareggio, das jüdische Viertel in Venedig.
Venedig hat einen eigenen Zauber, der einen durch die vielen kleinen Gassen, verbunden mit unzähligen Brücken treibt und immer wieder neue Paläste, einsame Stege und Plätze entdecken lässt

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Neben unser jährlichen Fahrt nach Leipzig hatten wir in diesen Sommerferien eine Premiere: 4 Tage der Sommerferien konnten wir im wunderschönen Venedig verbringen. Wie einst Goethe, der während einer Bildungsreise Italien erkundete, brachen wir am 25. Juni auf, um die alte Lagunenstadt zu besuchen und erkunden. Eine Reise zu Casanova, Tizian und Tintoretto, Richard Wagner, Thomas Mann und Goldoni – das klingt nach dem vollen Programm; und das war es auch! 
Gleich nach unserer Ankunft am Marco Polo Flughafen setzten wir in das Zentrum Venedigs über- und konnten gleich auf unserer ersten Fahrt mit einem der venezianischen Boote viele Eindrücke gewinnen. Schließlich bietet die Insel weit mehr als nur den Markusplatz im Herzen der Stadt – auch auf den Inseln Murano, Burano, San Michele und Torcello gibt es viel zu sehen. 
Die folgenden drei Tage waren voll von Programm: wir besuchten den Markusplatz mit seinen vielen Tauben, die Basilika, die dem Stadtpatron, dem heiligen Markus, geweiht ist, guckten uns die Manet-Ausstellung im Dogenpalast und im Anschluss auch den ehemaligen Herrscherpalast der Dogen selbst an und konnten endlich das live sehen, was wir nur aus Büchern (für alle ging spätestens seit dem Besuch des Markusplatzes mit seinen Statuen ein Kindheitstraum in Erfüllung – schließlich haben wir alle Herr der Diebe von Cornelia Funke gelesen) oder von Bildern kannten.


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Schnell wurde uns klar, dass es immer noch viel mehr zu sehen gibt als wir bereits dachten und dass die kurze Zeit gar nicht ausreicht – am dritten Tag teilten wir uns daher auf. Der eine Teil der Gruppe entdeckte die Friedhofsinsel San Michele, die anderen setzten nach Torcello über. Einen gemeinsamen Ausflug unternahmen wir zum Lido, dem wunderschönen Strand mit seinen vielen Luxushotels. Dort mussten wir allerdings feststellen, dass das berühmte, von Thomas Mann im Der Tod in Venedig beschriebene Hotel Des Bains vor zwei Wochen geschlossen wurde. Der Blick von einem anderen Strandabschnitt war trotzdem traumhaft und wir konnten bei wunderschönem Wetter die venezianische Sonne genießen. Ein weiteres Highlight war der Besuch der Biennale – sie ist schließlich nicht nur einfach eine italienische Kunstausstellung, sondern weltweit bekannt. Die verschiedenen Kunstvorstellungen und Verbildlichungen sind dabei repräsentativ für das jeweilige Land. Wir haben dabei schnell festgestellt, dass noch nicht mal ein ganzer Vormittag für den Besuch einer einzelnen Attraktion reicht. Umso weniger verwunderlich ist es, dass viele von uns sich schon am Vorabend wünschten, noch eine Woche an die kurze Zeit zu hängen. Auf den Satz Es war echt schön hier in Venedig, der am letzten Abend oft fiel, während wir auf einem Steg auf den Canale Grande sahen, bekam man die Antwort Lass das doch, es ist doch noch gar nicht vorbei!.Ich denke nicht, dass ich nur für mich spreche, wenn ich sage, dass wir gerne wieder zurück würden. Die Eindrücke, die wir gewonnen haben, werden wir bestimmt nicht so schnell wieder vergessen. Im Gegenteil, ich wünsche mir, sobald wie möglich das wunderschöne Venedig wieder zu besuchen. Selten hat eine Stadt bei mir einen solchen Eindruck hinterlassen. Wenn ich jetzt erzähle, wie sehr mich die Stadt beeindruckt hat und wie viel wir gelernt haben, hat das den Eindruck einer „Bildungsreise“- und im gewissen Sinne war es das auch. Das Wort ist ja leider ein wenig negativ besetzt, man stellt sich eine Gruppe von jungen Studenten vor, die mit Klemmbrettern und Kugelschreibern von morgens bis abends durch die Stadt ziehen und von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit laufen. Bei uns war das Programm nicht so streng und vor allem nicht so sehr an einen Zeitplan gebunden; wir haben so viel vor Ort spontan entschieden, aber gerade das war es, was so reizvoll war- wir waren mitten im Geschehen. Und wahrscheinlich ist es gerade das, was mir so positiv in Erinnerung geblieben ist. Im Vorfeld haben wir diskutiert, wohin sich eine Fahrt mit unserer Gruppe mehr lohnt- Budapest oder Venedig? Ich bin jedenfalls sehr glücklich, dass die Wahl auf Venedig gefallen ist.

Reisebericht Marie, Venedig Juni

Ich finde es eine super gute Idee, dass solche tollen Reisen von der LIN organisiert werden. Ich habe ja selber schon so eine Reise miterleben können nämlich die Reise, die nach Venedig ging.

Als wir dort angekommen sind und ich die Landschaft gesehen habe, ahnte ich schon, dass es wunderschön werden wird.

Dann holte uns das Wassertaxi vom Flughafen ab und wir sind losgefahren.

Je weiter wir mit dem Taxi gefahren sind, umso schöner wurde die Landschaft, schöne schaukelnde Gondeln mit singenden Gondolieri, dem hervorragenden Dogenpalast und dem prachtvollen Marcus Dom.

Wir sind in der Stadt sehr viel gelaufen und haben viel gesehen. Es war wunderschön und ich wünschte ich wäre jetzt noch dort.

Reisebericht Vicki, Venedig Juni 2013, LIN-Studierendengruppe

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