Wir alle für immer zusammen

Autor: Guus Kuijer
Verlag: cbj

Von: Emily, 4. Klasse

Das Mädchen Polleke wohnt in Holland. Sie wohnt mit ihrer Mutter zusammen und hat einen Verlobten, naja, einen festen Freund: Mimun. Er hat aber einen anderen Glauben und seine Mutter möchte nicht, dass die beiden zusammen sind. Deswegen sagt Polleke, dass Mimun warten soll, bis er ein Mädchen „mit Staubtuch auf dem Kopf“ abbekommt. Am Ende kommt Polleke doch wieder mit Mimun zusammen.

Eines Tages bekommt Polleke einen Anruf, dass ihr Vater im Gefängnis ist, weil er etwas verkauft hat, was verboten ist: Drogen. Sie besucht ihn dann jeden Tag.
Und dann fährt sie zu ihrem Opa und ihrer Oma. Dort hat sie eine Lieblingskuh. Die ist schwanger. Als sie ein Kälbchen zur Welt bringt, wird dieses auch „Polleke“ genannt.
Polleke will Dichterin werden, wie ihr Vater auch, aber der hat nur ein einziges Gedicht geschrieben.

Auf einmal kommt ein anderer Mensch in ihre Welt. Ihr Mathe-Lehrer. Der verliebt sich in ihre Mutter und er muss dann immer durch den Hinterausgang der Wohnung gehen, weil die Nachbarn nicht sehen sollen, dass bei Polleke noch abends ihr Lehrer ins Haus kommt.

Am Anfang fand ich das Buch ganz langweilig, aber dann fand ich es spannend. Zuerst drehte sich alles nur um Mimun, Polleke und ihren Vater. Am Ende wurde es aber vielfältiger und interessanter.
Gefallen hat mir der Schluss, weil dann alles gut ausgeht. Manches weiß man aber auch nicht, zum Beispiel ob die Mutter mit dem Lehrer zusammenbleibt.

Kursschülerin der 4. Klasse an der Paul-Klee-Grundschule in Tempelhof


ISBN 978-3-570-21417-6, 2005, 5,90 Euro, 96 Seiten.